| Quatuor Sine Nomine | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Patrick Genet (1.Violine)
Seit seinen ersten Erfolgen 1985 beim Evian-Wettbewerb und 1987 beim Borciani-Wettbewerb in Reggio Emilia ist das in Lausanne ansässige Quatuor Sine Nomine international erfolgreich und gastiert in vielen europäischen wie amerikanischen Städten, insbesondere London (Wigmore Hall), Amsterdam (Concertgebouw) oder New York (Carnegie Hall).
Namhafte Persönlichkeiten haben die Entwicklung des Quartetts gefördert: nach Rose Dumur Hemmerling, die ihm ihre Leidenschaft vererbt hat und ihm das Tor zur großen Streichquartetttradition eröffnet hat, ist auch das Melos-Quartett zu erwähnen. Die Begegnung mit Henri Dutilleux anlässlich der Aufnahme seines Werkes „Ainsi la Nuit“ stellte ebenfalls einen Meilenstein dar.
Regelmäßiges Arbeiten mit anderen Musikern ist für das Ensemble eine ständige Bereicherung. Enge Verbindungen sind entstanden, unter anderen zum Vogler Quartett und zum Carmina Quartett. Zu den Kammermusikpartnern des Quatuor Sine Nomine zähl(t)en namhafte Künstlerkollegen wie u.a. die Klarinettisten Eduard Brunner, Paul Meyer und Pascal Moragues, die Pianisten Bruno Canino und Michel Dalberto, Heinz Holliger (Oboe), Bruno Schneider (Horn), Antoine Tamestit und Vladimir Mendelssohn (Viola). Das Sine Nomine Quartett spielt ein umfangreiches Repertoire von Haydn bis zum 21. Jahrhundert, einschließlich selten dargebotener Werke wie dem Enescu-Oktett. Es hat viele zeitgenössische Werke uraufgeführt, von denen ihm einige gewidmet sind.
Die Diskographie ist umfassend: neben den großen klassischen Werken (u.a. Gesamtaufnahmen von Schubert und Brahms) wurden auch weniger bekannte Werke wie Quartette und Quintette von Arriaga, Turina, Furtwängler und Goldmark eingespielt. Darüber hinaus liegen Einspielungen u.a. mit Werken von Mozart, Mendelssohn, Boccherini, Ravel und Haydn (Sieben letzten Worte) und die mittleren Quartette vom Beethoven vor. Auf Wunsch des Die aktuelle CD beinhaltet Streichquartette von Ravel, Debussy und Starwinsky.
2001 initiierte das Quartett in Lausanne das „Festival Sine Nomine“, das seither alle zwei Jahre erfolgreich stattfindet.
Das Quatuor Sine Nomine wird durch die Stadt Lausanne und den Kanton Waadt gefördert. Seine Karriere -insbesondere im Ausland- wird außerdem von der 1994 gegründeten Association des Amis du Quatuor Sine Nomine unterstützt.
Sine Nomine – der namenlose Name – möchte das Bestreben symbolisieren, sich immer in den Dienst der Komponisten und Werke zu stellen, die es interpretiert.
Dezember 2011
„Das Quatuor Sine Nomine hat nicht nur keinen Namen, es hat auch keinen Stil. Diese Bemerkung ist nicht etwa als Tadel, sondern als Lob gemeint. Denn die vier Herren des Westschweizer Streichquartetts, die seit 1982 in derselben Besetzung spielen, sind wahre Verwandlungskünstler.“ -Neue Zürcher Zeitung vom 5. Oktober 2004-
Programmvorschläge für die Saison 2012/2013
die Zusendung einer DVD ist möglich (Live-Mitschnitt eines Konzertes beim Festival Sine Nomine 2009) |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||