DUO: Julian Arp (Violoncello) und Caspar Frantz (Klavier)  
   

Programm

 
 

 

Die zwei jungen Musiker Julian Arp (Violoncello) und Caspar Frantz (Klavier) lernten sich 1996 anlässlich des Bundeswettbewerbes „Jugend musiziert“ kennen und schätzen. Was aus reiner Freude am gemeinsamen Musizieren begann, mündete schnell in eine kammermusikalische Formation, mit der sie im Jahr 2000 den 1. Preis in der Duowertung beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Berlin errangen.

 

Inzwischen konzertieren sie sehr erfolgreich als festes Ensemble im In-und Ausland und erhielten 2003 erneut einen 1. Preis beim Relais & Châteaux Kammermusik-Förder-Wettbewerb, sowie 2006 den renommierten Felix Mendelssohn-Bartholdy Preis, den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs und des Internationalen Kammermusik-wettbewerbs „Premio Vittorio Gui“ in Florenz.

 

Die Begründung einer Jury: Das Duo Julian Arp und Caspar Frantz bot ein perfektes Zusammenspiel der beiden Instrumente Violoncello und Klavier. Die beiden Instrumentalisten überzeugten durch eine große dynamische Bandbreite, jugendliche Frische und temperamentvolle Spielfreude. Die dabei an den Tag gelegte Virtuosität diente allerdings nie zum Selbstzweck, sondern stellte sich ganz in den Dienst der kammermusikalischen Werte.

 
 

Anlässlich eines Konzertes im Haus Wahnfried, Bayreuth, schrieb die Presse:

Julian Arp und Caspar Frantz harmonieren nicht nur glanzvoll, sie zeigten, dass der Erwerb von technischer Raffinesse sowie das Reifen von emotionaler Musikalität zwei ineinander wirkende Prozesse sind, deren Synthese in jeder einzelnen Sequenz eines Stückes neu gefunden werden muss. (Nordbayerischer Kurier, 3.10.2001)

 

 

Biografien

 

1981 in Soltau geboren, erhielt Julian Arp seinen ersten Cellounterricht im Alter von sechs Jahren. Nach seiner langjährigen Ausbildung bei Edwin Koch studiert er seit 2001 an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin, zunächst in der Meisterklasse von Prof. Boris Pergamenschikow und seit Herbst 2004 bei Prof. David Geringas.

Darüber hinaus nimmt er regelmäßig an internationalen Meisterkursen bei György Kurtág, Bernard Greenhouse, Steven Isserlis, Lynn Harrell, und Ralph Kirshbaum teil.

 

Mehrfach erste Preise errang er beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und 2003 mit seinem Duopartner Caspar Frantz (Piano) bei dem 1. Relais & Châteaux Kammermusik-Förder-Wettbewerb. 2006 wurde das Duo mit dem renommierten Felix Mendelssohn Bartholdy Preis, dem Kammermusikpreis der Freunde junger Musiker, sowie dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs, dem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben und einem Stipendium der Marie-Luise Imbusch-Stiftung ausgezeichnet.

Bei dem Internationalen Kammermusikwettbewerb „Premio Vittorio Gui 2006“ in Florenz gewannen sie erneut den 1. Preis.

 

Seit seinem Solistendebüt 1997, mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester in Schwetzingen, konzertiert Julian Arp als Solist und Kammermusiker im In- und Ausland, u. a. mit dem Georgischen Kammerorchester, den Berliner Sinfonikern, dem Radio-Sinfonieorchester Berlin und beim Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Beethovenfest Bonn, in Beauvais und Prussia Cove. Es entstanden Rundfunkaufnahmen für den NDR, SWF. WDR und RBB.

Mit Daniel Bollinger (Klarinette) und Gerhard Vielhaber (Klavier) gründete er 1997 das BOVIARTrio und nahm beim Freiburger Musikforum eine CD auf.

Von 1999-2001 war er Solocellist des Bundesjugendorchesters und wirkte bei zahlreichen Rundfunk- und CD-Aufnahmen mit.

 

Als Stipendiat der Jürgen Ponto-Stiftung wurde er von 1996-2001, danach vom Evangelischen Studienwerk Villigst gefördert. 2004 erkannte ihm die Kronberg Academy das erstmalig vergebene Boris Pergamenschikow Stipendium zu.

Als Preisträger des elften Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds in der Deutschen Stiftung Musikleben spielt Julian Arp seit März 2003 ein Violoncello von Giuseppe Antonio Rocca, Turin 1839, eine treuhänderische Eingabe aus Hamburger Familienbesitz.


 

 

Caspar Frantz wurde 1980 in Kiel geboren. Nach erstem Klavierunterricht im Alter von sieben Jahren und darauf folgenden Studien in Hamburg und Detmold ist er zurzeit Schüler in der Klasse von Prof. Matthias Kirschnereit an der HMT Rostock.

Die intensive Zusammenarbeit mit Prof. Renate Kretschmar-Fischer sowie Elisabeth Leonskaja, sowie Meisterkurse bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling, Maria João Pires (Belgais) und György Kurtag (IMS Prussia Cove) bilden einen weiteren Schwerpunkt in seinem Werdegang.

 

Seit seinem Debüt im Rahmen des Rheingau Musikfestivals konzertiert er regelmäßig im In- und Ausland, u. a. bei den Festspielen Mecklenburg Vorpommern, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Beethovenfest Bonn, den Festspielen in Schwetzingen und der Expo 2000; darüber hinaus Zusammenarbeit mit den Philharmonischen Orchestern der Städte Kiel, Rostock und Stralsund sowie der Staatlichen Philharmonie Moldova Iasi und der Neuen Philharmonie Westfalen. Einen weiteren Schwerpunkt seiner Konzerttätigkeit bildet die Aufführung sämtlicher Klaviersonaten Ludwig van Beethovens im Rahmen der Schloßkonzerte in Melschede.

 

Caspar Frantz ist mehrfacher 1. Preisträger des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ und des Grotrian-Steinweg-Wettbewerbs. 2003, gemeinsam mit seinem Duopartner, dem Cellisten Julian Arp, Preisträger des 1. Relais & Châteaux Kammermusik-Förder-Wettbewerbs. Darüber hinaus ist Caspar Frantz, wiederum im Duo mit Julian Arp, Preisträger des Mendelssohn-Wettbewerbs, des Deutschen Musikwettbewerbs 2006, sowie des Internationalen Kammermusikwettbewerbs „Premio Vittorio Gui 2006“. Des Weiteren erhielt er Auszeichnungen durch die Marie-Luise-Imbusch-Stiftung und die Deutsche Stiftung Musikleben; erhielt 2004 das Carl-Heinz Illies-Förderstipendium in der Deutschen Stiftung Musikleben und ist Stipendiat von „Villa Musica“, "Live Music Now" und der Horst-Rahe-Stiftung, Rostock.